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Bluthochdruck - eine Frage des Alters?

Steigt möglicherweise der Blutdruck mit der Anzahl der Lebensjahre? Die Zahlen jedenfalls sprechen für diese These: Weisen doch in Deutschland nur etwa zehn Prozent der Dreißigjährigen erhöhte Blutdruckwerte auf, während dies bei den über Sechzigjährigen bei satten 50 Prozent der Fall ist. Doch: Warum ist das so? Und vor allem: Was kann man dagegen unternehmen?
Eine Ursache für Bluthochdruck (Hypertonie) ist die sich verändernde Elastizität der Blutgefäße – leider nehmen die Menschen zu und die Elastizität der Blutgefäße nimmt ab; beides fördert die Entstehung von Bluthochdruck. Normalerweise dient die Dehnfähigkeit der Blutgefäße dazu, bei Bedarf mehr Blut, und somit mehr Energie und Sauerstoff, zu transportieren. Bleiben die Blutbahnen aber, mangels dieser Anpassungsfähigkeit, geweitet, ist ein grundsätzlich höherer Druck zur Blutbeförderung vonnöten. Dieses altershalbe „Ausleiern“ unter anderem der Blutgefäße ist völlig normal. Dies wird entsprechend bei der Berechnung des Soll-Blutdrucks berücksichtigt, den älteren unter uns werden etwas höhere Blutdruckwerte zugestanden als den jüngeren.
Daraus den Schluss zu ziehen, dass man sich widerstandslos dem Alters-Hochdruck ergeben muss, wäre aber falsch. Es gibt einige „Stellschräubchen“ an denen man drehen kann, damit sich die Blutdruckwerte, gemessen in mmHg (Millimeter-Quecksilbersäule) unter der Bezeichnung RR (für den Erfinder der modernen Blutdruckmessung, den italienischen Arzt Riva-Rocci) in altersentsprechenden Regionen bewegen – das oben bereits angesprochene Gewichtsmanagement ist nur eines davon. Mit dem Übergewicht einher geht oft ein weiterer Risikofaktor, der Bewegungsmangel. Nicht nur für das Herz-Kreislauf-System ist es wichtig, aktiv zu bleiben und auch im fortschreitenden Alter ein bewegtes Leben zu führen. Dafür müssen keine Höchstleistungen vollbracht werden; ganz im Gegenteil gilt die Devise: Lieber mäßig, aber regelmäßig. Und gut tut, was gefällt: Was den einen die Gemeinschaft im Sportverein oder Fitness-Studio, sind den anderen ausgiebige Spaziergänge, Wanderungen, Radfahren, Schwimmen … Auch gegen Stress, einen weiteren Risikofaktor, hilft es beim Sport „Druck abzubauen“. Hat man Zweifel, ob die Leibesertüchtigung der Wahl tatsächlich die geeignete ist, oder war man lange Zeit sportabstinent, ist es (insbesondere wenn bereits Erkrankungen vorliegen) empfehlenswert, sich vorher den Rat und das Einverständnis des Hausarztes einzuholen. Auch eine ausgewogene Ernährung, die eher sparsame Verwendung von Kochsalz und die Meidung von Genussgiften wie Nikotin und Alkohol wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.
Und, bedenken Sie: Bluthochdruck tut nicht weh! Überprüfen Sie also regelmäßig, ob Ihre Werte in Ordnung sind, beziehungsweise lassen Sie prüfen – beim Arzt oder in Ihrer Apotheke.
 
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